Zwischen Pizza und Netflix
15.11.2019

#6 – Gewohnheiten – Anschub oder Bremse?

Kennst Du das auch? Es gibt ja so viele schöne Sachen, die man gern regelmäßiger tun würde. Aber 

Irgendwie funktioniert das nur die ersten paar Mal, bis die anfängliche Motivation zwischen Pizza und Netflix verloren geht. 🍕

Du hast tolle Vorsätze wie z.B. jeden Tag zum Fitnesscenter gehen, morgens meditieren oder vor dem Einschlafen ein paar Seiten im neuen Buch lesen. Und wieso tust Du das alles dann nicht einfach auf Dauer, so wie Du es Dir vornimmst? Naja, weil Gewohnheiten halt eben nicht von alleine zu solchen werden.

Es braucht ungefähr 3 Wochen, um eine Gewohnheit langfristig zu festigen. So lange ist es also echte Arbeit, bis dann der Höhepunkt erreicht ist und der Weg langsam leichter verläuft. Nach ca. 60 Tagen kann man dann von einer richtig festen Gewohnheit sprechen.

Nun ja, Du könntest Dich jetzt jedes Mal aufs Neue selber schieben und treten, lustlos versuchen Dir Deine „Wunsch-Gewohnheiten“ einzubrennen.

Oder Du machst es Dir ein wenig angenehmer, indem Du nicht gegen Dich und Dein Unterbewusstsein, sondern gemeinsam mit ihnen arbeitest. 🙌

Da die richtigen Gewohnheiten einen großen positiven Unterschied machen können, habe ich hier ein paar simple Anregungen für Dich, wie Dir das Angewöhnen von Tätigkeiten, Gedanken usw. etwas leichter fallen kann. ✔


• Erstmal ist es wichtig, dass Du das Ganze mit Ruhe und ohne Druck angehst, da Du sonst all Deine Energie direkt am Anfang verballerst und sie nach wenigen Tagen komplett verpufft ist. Gib Dir also die Zeit, die Du brauchst und erstelle Dir Zwischenziele.

• Bedenke , dass Du immer wieder schwache Momente haben wirst. Daher gilt: kenne deine Schwachstellen, versuche schwierige Situationen zu vermeiden und sorge vor. Also ist z.B. daheim überall Süßigkeiten rumliegen zu haben, wenn Du abnehmen möchtest keine so schlaue Idee.

Weil das Unterbewusstsein durch Wiederholung lernt, sind kleine Zettel mit den erwünschten Gedanken oder Eigenschaften eine super Idee. Also z.B. kannst Du Dir Klebezettel an den Spiegel oder ans Bett kleben mit „Ich bin schön!“, „Ich bin dankbar!“ oder „Ich esse nur noch vegan!“. Somit wird jedes Mal, wenn Du es siehst, Dein Hirn daran erinnert und es brennt sich ein.

Die Zettelstrategie gilt natürlich auch für Tätigkeiten wie Joggen gehen oder frühes Aufstehen. Hier ist es aber sinnvoll, es mit dem Ziel zu verknüpfen, welches Du erreichen möchtest, sodass sich die Motivation nicht so schnell verlieren kann. Also z.B. „Wenn ich regelmäßig joggen gehe, dann gewinne an Attraktivität und werde einen super Liebespartner finden.“ oder „Wenn ich täglich mindestens eine Stunde etwas für die Uni/Schule mache, werde ich einen 1,…-Abschluss schaffen.“.

Eine andere Variante ist, sich Wecker am Handy zu stellen und kleine Nachrichten rein zu schreiben. Also ungefähr 4-5 Mal zu unterschiedlichen Zeiten am Tag einen Wecker stellen, der Dir dann sagt „Ich bin okay, sowie ich bin!“ oder auch „Durch tägliches Meditieren werde ich ruhiger und entspannter!“.

Noch simpler ist es, sich einen passenden Hintergrund am Handy oder Laptop zu machen. Das Gehirn lernt viel mit Bildern und da ist ein schönes Bild mit dem Spruch „Ich nehme mich an!“ eine super Sache. Auch kannst Du ein Foto von Deinem Idol oder Wunschzustand nehmen. Oder z.B. einfach ein Bild von den schlechten Tierhaltungszuständen, wenn Du Vegetarier werden möchtest.

Etwas fortgeschrittener ist es, sich eine oder mehrere Sprachaufnahmen selber zu machen. In denen sagst Du Dir dann genau das, was Du sein/erreichen/tun möchtest, so wie Du es wirklich brauchst. Sowas wie „Ich bin dankbar dafür, dass es mich gibt. Ich weiß, dass ich es schaffen werde mit Aktien Geld zu verdienen. Und ich glaube an mich, egal ob es die anderen tun oder nicht. Ich werde jeden Tag üben, mir einen Tagesplan erstellen und mich belesen, dann werde ich mein Ziel erreichen.“. Und das hörst Du Dir dann so oft wie möglich an, vor oder nach dem Schlafen, in der Bahn oder einfach zwischendurch.

Praktisch ist es auch, die Wunsch-Gewohnheiten mit anderen Handlungen zu verbinden, die Du sowieso machst. So könntest Du immer beim Ins-Bett-Gehen 10 Minuten Meditation üben oder während der Autofahrt Podcasts über Börsenhandel anhören. Auch das Lesen der Klebezettel am Spiegel während dem Zähneputzen ist eine einfache Möglichkeit, Tätigkeiten miteinander zu verbinden und von dem Automatismus der bereits erworbenen Gewohnheit zu profitieren.

Sehr motivierend kann auch eine gut sichtbare Liste sein, auf welcher Du alle (und ich meine wirklich alle) Gründe aufschreibst, wieso Du Dir diese Sache angewöhnen möchtest. Unabhängig davon, ob es Zustände sind, die Du nicht mehr haben möchtest, oder welche, die Du anstrebst.

• “Du bist der Durchschnitt der 5 Menschen, die Dich umgeben”. Das hast Du sicherlich schon mal gehört, mach es Dir also nicht absichtlich schwer und umgebe Dich mit Menschen, die ähnliche Gewohnheiten und Lebenseinstellungen schon haben oder grade aufbauen wollen.

• Was abschließend oft vergessen wird: Erfolge benötigen Belohnung! Daher tue Dir etwas Gutes, wenn Du Etappenziele und kleine Fortschritte erreicht hast.

Probiere die Ideen doch einfach mal durch und schau, was für Dich am besten passt und schreib es mir dann in die Kommentare, über Insta &Co. oder durch die Community! 💎

Wichtig bei alle dem ist natürlich, dass Du überhaupt weißt, was Du willst. Also Deine klaren Ziele kennst. Tust Du das denn? Weißt Du, wo Du hin möchtest? 🎯


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