Gewohnheitstier?
01.11.2019

#4 – Gewohnheiten – Anschub oder Bremse?

„Na, Du bist ja mal ein richtiges Gewohnheitstier!“ – kennen wir ihn nicht alle, diesen Satz?

Aber ist das schlecht, ein Mensch mit gewohnten Abläufen zu sein? Ich persönlich finde: eindeutig nicht!

Denn es kommt ja drauf an, welche Gewohnheiten man hat, ob es „gute“ oder „schlechte“ sind. Und wer oder was entscheidet überhaupt, ob sie „gut“ oder „schlecht“ sind? 🎯

Naja, das entscheidet grundsätzlich das Ziel, welches Du hast. Weil Dich Gewohnheiten beim Erreichen eines Ziels entweder stark unterstützen oder heftig daran hindern können.

Denn Gewohnheiten sind ja nichts anderes als Tätigkeiten, die man quasi automatisch immer wieder macht. Sie lassen sich mit der Zeit also viel leichter und schneller erledigen. Das heißt, dass Du somit Dein Leben Stück für Stück formst, egal ob unbewusst oder bewusst.

So, jetzt ist es natürlich logisch, dass wenn Du die Angewohnheit hast, jeden Morgen erstmal 0,5 Liter Cola zu trinken, dies Dich eher nicht näher zu z.B. Deinem Ziel des Abnehmens bringen wird. Aber wie ist das mit alltäglichen Handlungen, die man häufig gar nicht wirklich bemerkt?

Z.B. was ist das Erste, dass Du direkt nach dem Aufstehen tust? Viele von uns checken dann erstmal WhatsApp, Snapchat oder die Mails, weil man es halt so gewohnt ist. Aber wieso machst Du das? Weil Du immer „auf dem neuesten Stand“ sein willst um auch ja nichts zu „verpassen“. Jedoch beeinflusst es vor allem Deine Stimmung und Energie mit welcher Du in den Tag startest, was auf lange Sicht nicht zu unterschätzen ist. Denn der Morgen entscheidet mehr über den Tag, als Du vielleicht denkst.

Oder was ist das Letzte, was Du vor dem Schlafen machst? Auch hier ist es bei vielen das Smartphone, welches sie ins Bett bringt. Und dann beschweren sie sich, dass sie irgendwie nicht so gut ein- oder durchschlafen können? Naja, dazu kannst Du Dir ja Deine eigenen Gedanken machen. 

Worauf ich hinaus möchte: Wobei helfen bzw. unterstützen Dich Deine Gewohnheiten? Oder bremsen sie Dich sogar vielleicht und du merkst es gar nicht? ⏳

Dazu sollte man natürlich vorher wissen, was man überhaupt anstrebt. Also was die Ziele sind, auf die Du Tag für Tag zuläufst. Oder wenn es keine Ziele gibt, dann evtl. Wünsche oder Vorstellungen, die Du gerne real machen würdest. 

Auch ich kenne das nur zu gut, wenn man halt einfach so ins Leben läuft aber gar nicht so genau weiß wohin. Und dann hat man meistens Gewohnheiten, die eben bequem oder praktisch sind, aber leider überhaupt nicht gesund oder voranbringend.

Deshalb schenk Deinen eigenen Gewohnheiten und alltäglichen Handlungen doch mal mehr Aufmerksamkeit und überleg Dir, ob Du in die gleiche Richtung möchtest, wie sie. Und wenn nicht, solltest Du sie evtl. durch passendere Tätigkeiten ersetzten. 🔎

Aber wie ist das eigentlich mit den Gedanken? Die sind ja auch Gewohnheiten, oder?

Schreib mir gerne Deine Meinung in die Kommentare oder einfach über die Community. ✍

 

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