Gehirn mit Schubladen
08.05.2020

#32 – Menschenspezies oder sowas

„Schublade auf, rein damit, Schublade wieder zu“ – jeder kennt es, jeder tut es. Ständig. Unbewusst oder bewusst. 📌

Menschen, Verhaltensweisen und Zustände stecken wir in Schubladen, bilden uns den bekannten ersten Eindruck und haben Vorurteile. Egal ob wir wollen oder nicht, das Gehirn versucht eintreffende Eindrücke so schnell wie möglich einzuordnen, um „adäquat funktionieren“ zu können.

In den Erinnerungen, Erfahrungen und Erzählungen wird dann nach „Passendem“ gesucht und sofort dazu gelegt, drangehängt und die „Festplatte erweitert“.

Immer wieder erlebt man dann, dass der erste Eindruck und all die Vorurteile nicht bestätigt werden oder sich sogar als völlig falsch rausstellen, ist dir das schonmal aufgefallen?

Was also tun, um dem „Schubladen-Denken“ entgegen zu wirken? 🙌

Ich denke das Wichtigste ist Reflektion, es erstmal überhaupt zu bemerken, was im Kopf gerade passiert. Einen Schritt zurück gehen und versuchen, sich die Situation so objektiv wie möglich, aus der Vogelperspektive zu betrachten. Wirklich offen dafür sein, sich einen zweiten, dritten, vierten … Eindruck zu verschaffen.

Die Vorteile nicht als absolute und feste Meinung zu sehen, sondern eher als dein bisherigen Wissenstand, einen Ausgangspunkt von dem aus man mehr dazu lernen und erfahren kann.

Denn dir entgeht so wahnsinnig viel, wenn du nicht nachfragst, nicht bereit bist Neues kennenzulernen, was deinem bisherigen Denken nicht entspricht.

 

Soooo viele Menschen bekommen nicht mal eine Chance zu zeigen wer, wie sie sind, weil wir sie sofort in ein Raster stecken und glauben, dass unsere Meinung die Wahrheit ist.

 

Schau doch mal auf Insta und Co. vorbei, @mission.myself

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