Die Gedanken, die sind frei...
08.11.2019

#5 – Gewohnheiten

„…wer kann sie erraten? Sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen…“ 🎶

Wirklich schönes Lied, aber zumindest wir selber sollten ja wissen was wir so denken. Also kennst Du sie, Deine Gedanken? Oder ist es nur so ein chaotischer Nebel in deinem Kopf, der jeden Tag so seine Kreise zieht?

Also Klartext: denkst Du manchmal darüber nach, was Du so denkst?

Die meisten Menschen tun genau das nicht. Dabei ist das ziemlich interessant und wichtig. Denn bei vielen von uns ist ein Großteil der täglichen Gedanken einfach nur negativer Schrott und wir merken es noch nicht mal! Jeden Tag aufs Neue kommen und gehen sie, wie es halt „schon immer“ war.

Du bist es daher gewohnt von unproduktiven, negativen und lähmenden Kommentaren umgeben zu sein, habe ich Recht?

Und deswegen merkst Du es auch nicht, weil sie eben einfach da sind und zu Deinem Leben gehören wie das Zähneputzen.

Tja, falsch gedacht!

Du selber kannst Deine Gedanken bestimmen, nicht sie Dich!

Und Du selber hast sie Dir im Laufe der Zeit angeeignet, angewohnt und kannst dies jetzt auch wieder ändern. Und zwar leichter als Du glaubst.

Zuerst musst Du sie natürlich erstmal als „unbrauchbare Gedanken“ identifizieren. Also Deinem Geist mal in Ruhe zu hören und Dich fragen: wohin bringt mich dieser Gedanke? Bringt er mich dahin, wo ich hinmöchte?

Und wenn Du dann feststellst, dass er Dich nur runtermacht, nicht an Dich glaubt oder Dich klein halten will, wie z.B. „Das schaffst Du doch eh nicht!“, „Sei bloß vorsichtig, das ist eine Nummer zu groß für Dich!“ oder „Das ist ja mal wieder typisch, alles vermasselst Du!“. Dann solltest Du Dich mal fragen, wieso Du Dich mit so einem Müll abgibst und Dir alle Energie rauben lässt! Also schmeiß diese Gedanken dahin, wo sie hingehören: in die Tonne! Und tausch sie gegen Unterstützende, Positive aus.

Meistens fühlt sich so etwas am Anfang irgendwie fremd und nicht richtig an, weil Du es ja gar gewohnt bist, von so aufbauenden Sätzen umgeben zu sein. Und häufig hat man diesen Sch*** schon so verinnerlicht, dass man zu 100% von dessen Richtigkeit überzeugt ist. 👀

Also zum Verständnis mal ein überzogenes Beispiel:

Angenommen Du stehst jeden Morgen vor dem Spiegel und denkst Dir „Bah, wie schau ich denn aus? Diese Augenringe und dann noch meine Haare, wtf? Was ist nur falsch bei mir… kein Wunder, dass mir nichts gelingt!“. Und dann startest Du so in den Tag, fühlst Dich unwohl und schwach. Glaubst, dass es eben so sein muss, weil es nie anders war.

Aber von heute an kannst Du diesen Gedanken durch einen neuen ersetzen, den Du so formulierst, dass er positiv und aufbauend ist, aber nicht völlig wie eine Lüge für Dich klingt. Also z.B. „Mhm… heute nicht meine Bestform… aber zum Glück bin ich gesund und lebe in so einem reichen Land wie Deutschland… und ich mein soooo kacke schau ich jetzt ja auch nicht aus, vielleicht sollte ich einfach mehr Sport treiben. Und meine Augen, die sind auch ganz hübsch. Eigentlich bin ich gar nicht so schlecht, wie ich mir immer einrede…“.

So, jetzt bist Du endlich mal freundlich zu Dir selber und nicht nur zu anderen! Baust Dich auf und gibst Dir Energie, sodass Du (einigermaßen) ausgeglichen und mit einem zu Beginn wahrscheinlich noch kaum erkennbaren Lächeln in den Spiegel und auch in Deine Welt sehen kannst!

Und Du wirst merken, Stück für Stück werden diese gesunden Gedanken für Dich normal werden und sich sogar noch mehr ins Positive verändern. 💪

Ich selber mache das auch in verschieden Situationen. Also meine Gedanken nutzen, um mich weiterzuentwickeln und zu formen. Ich war dann mega überrascht, wie krass viel Einfluss man so auf das eigene Leben haben kann. Denn auch Gedanken sind nur Gewohnheiten.

Du bist, was Du denkst! 📌

Manchmal fällt es einem jedoch so schwer, „gute Angewohnheiten“ regelmäßig zu machen, kennst Du das?


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